Forscherkurs in der Kita: Das MINT-Angebot für Kita-Leitungen
Eine Kursleiterin von LearningBirds kommt wöchentlich in Ihre Einrichtung und forscht 45 Minuten mit einer Kleingruppe von bis zu 6 Kindern zwischen 4 und 7 Jahren: mit Wasser, Luft, Farben, Magneten und dem, was die Jahreszeit draußen bereithält. Das Material bringt sie mit. Hier sehen Sie, wie eine Stunde abläuft, was Ihr Team organisieren muss und wer was bezahlt. Was die Kinder im Kurs erleben, beschreibt die Programmseite Kleine Forscher, den allgemeinen Rahmen die Seite zur Kita-Kooperation.

So verläuft eine Forscherstunde in Ihrer Kita
Jede Stunde folgt dem Forscherkreis: fragen, vermuten, ausprobieren, beobachten, besprechen. Das Thema wechselt, der Weg zur Antwort bleibt derselbe.
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Die Forscherfrage
Die Stunde beginnt mit einer Frage, die Kinder wirklich beschäftigt: Warum schwimmt das Schiff? Wohin verschwindet die Pfütze? Oft kommt die Frage aus der Gruppe selbst.
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Vermuten
Bevor etwas ausprobiert wird, sagt jedes Kind, was es glaubt. Falsche Vermutungen sind ausdrücklich willkommen, denn genau an ihnen wird später am meisten gelernt.
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Ausprobieren
Jetzt wird experimentiert, mit Alltagsmaterial wie Wasser, Lebensmittelfarbe, Backpulver oder Magneten. Jedes Kind hat etwas in der Hand, niemand schaut nur zu.
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Beobachten und festhalten
Mit Becherlupe und genauem Hinsehen halten die Kinder fest, was passiert, und malen es in ihr Forschertagebuch. So wird aus einem Effekt eine Beobachtung.
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Forscherrunde
Zum Schluss vergleicht die Gruppe: Was haben wir vermutet, was ist passiert? Die Kursleiterin hilft beim Erklären, ohne vorzusagen. Danach wird gemeinsam aufgeräumt.
Viele Versuche aus der Forscherstunde lassen sich in der Gruppe wiederholen. Eine Sammlung finden Sie im Beitrag Experimente für Kindergartenkinder.
Was Ihr Team vorbereiten muss und was nicht
Der Kurs soll Ihren Tagesablauf ergänzen, nicht durcheinanderbringen. Das sind die Punkte, die wir vorab gemeinsam klären.
Raum
Gebraucht wird ein Tisch, an dem 6 Kinder Platz haben, in einem Raum, in dem auch einmal Wasser auf den Boden tropfen darf. Ein Waschbecken in der Nähe ist praktisch. Für Naturthemen gehen wir bei passendem Wetter gern ins Außengelände.
Zeitfenster
Die Kursstunde dauert 45 Minuten und findet wöchentlich zum gleichen Termin statt. Forschen braucht wache Köpfe, deshalb passt ein Vormittagsfenster am besten. Welches Fenster in Ihrem Tagesablauf frei ist, klären wir beim Kennenlernen.
Gruppenzusammenstellung
Eine Kursgruppe hat bis zu 6 Kinder zwischen 4 und 7 Jahren. Besonders gut passt der Kurs für die Älteren und die Vorschulkinder Ihrer Einrichtung. Die Anmeldungen kommen von den Eltern, daraus bilden wir gemeinsam die Gruppen.
Material und Sicherheit
Alle Materialien bringt die Kursleiterin mit. Wir arbeiten ausschließlich mit alltagstauglichem Material wie Wasser, Luft, Lebensmittelfarbe, Backpulver und Magneten, jedes Experiment ist kindererprobt und wird angeleitet. Die Kita muss nichts anschaffen.
Forscherdiplom und Übergänge
Am Ende des Kurses bekommt jedes Kind ein Forscherdiplom, das Forschertagebuch geht mit nach Hause. Für ruhige Wechsel zwischen Kursstunde und Gruppenalltag finden Sie Ideen im Beitrag Externe Kurse im Kita-Tag: Mikrotransitionen meistern.
Forschergeist, der in der Gruppe weiterlebt
Die Fragen der Kinder hören nach 45 Minuten nicht auf. Gut, wenn Ihr Team weiß, woran gerade geforscht wird.
Themen aus dem Kita-Jahr
Läuft bei Ihnen gerade ein Projekt zu Wasser, Wetter oder Jahreszeiten, greift die Kursleiterin es auf. Im Frühling Keimlinge, im Herbst fallende Blätter, im Winter Eis und Schnee.
Rückmeldung an die Erzieherinnen
Wir erzählen Ihrem Team in regelmäßigen Abständen, welche Fragen die Gruppe gerade beschäftigen und welche Versuche gut angekommen sind, damit Sie im Alltag daran anknüpfen können.
Bildungsauftrag
Naturwissenschaftliche und mathematische Bildung sind in den Bildungsplänen der Länder verankert. Wo ein externer Kurs hineinpasst, zeigt der Beitrag Zehn Bildungsbereiche in NRW.
Forscherkurs, Projekttag oder Forschen im Gruppenalltag?
Drei Wege, MINT in die Kita zu holen. Sie unterscheiden sich darin, wie oft die Kinder forschen und wer es anleitet.
Wöchentlicher Kurs vs. einzelner Projekttag
Ein Projekttag mit Experimenten ist ein schönes Erlebnis, bleibt aber ein einzelner Tag. Im wöchentlichen Kurs erleben die Kinder den Forscherkreis immer wieder und werden darin sicherer: Sie lernen, eine Vermutung zu äußern, genau hinzusehen und ihre Beobachtung zu begründen. Was frühe MINT-Förderung bewirkt, beschreibt MINT-Förderung im Kindergartenalter.
Kurs vs. Forschen mit den Erzieherinnen
Viele Kitas forschen schon selbst, oft angeregt durch Fortbildungen für Fachkräfte. Der Kurs ersetzt das nicht, er entlastet: Eine feste Zeit in der Kleingruppe, Material, das jemand anderes vorbereitet und mitbringt, und eine Kursleiterin, die nur für die Fragen der Kinder da ist. Ideen für draußen sammelt Natur beobachten mit Kindern.
15 € pro Kind und Kursstunde
Die Eltern zahlen 15 € pro Kind und Kursstunde in der Gruppe mit bis zu 6 Kindern, abgerechnet direkt mit ihnen. Für die Kita ist die Kooperation kostenlos: keine Gebühr, keine Rechnung an die Einrichtung. Pakete, Geschwisterrabatt und weitere Details stehen auf der Preisseite.
Material ist im Preis enthalten. Es gibt keine Materialpauschale und keine Rechnung an die Kita.
Forschen in der Kita: Fragen von Leitungen
Für welches Alter ist der Forscherkurs gedacht?
Für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Besonders gut passt er für die älteren Kita-Kinder und die Vorschulgruppe. Für jüngere Kinder eignen sich eher unsere Lernwelten Musik oder Turnen.
Sind die Experimente sicher?
Ja. Wir arbeiten ausschließlich mit alltagstauglichem Material wie Wasser, Luft, Lebensmittelfarbe, Backpulver und Magneten. Jedes Experiment ist kindererprobt und wird von der Kursleiterin angeleitet und begleitet.
Müssen wir Material besorgen oder Kosten für Material tragen?
Nein. Die Kursleiterin bringt alles mit, und das Material ist im Kurspreis enthalten. Von der Kita brauchen wir einen Tisch, einen Raum, in dem es auch einmal nass werden darf, und wenn möglich ein Waschbecken in der Nähe.
Was lernen die Kinder konkret?
Keine Formeln, sondern Denkwerkzeuge: genau beobachten, vergleichen, Vermutungen anstellen und überprüfen. Diese Fähigkeiten tragen Kinder durch den Sachunterricht der Grundschule und darüber hinaus.
Wie lange läuft ein Kurs, und wann ist der beste Start?
Der Kurs findet wöchentlich statt. Die Kurse laufen halbjährlich und sind zum Ende jedes Kurshalbjahres mit 6 Wochen Frist kündbar. Weil viele Themen den Jahreszeiten folgen, lohnt sich ein Start im Herbst oder Frühjahr.
Weiterlesen in unserem Ratgeber
Vertiefende Beiträge für Leitungen und Teams, von unseren Pädagoginnen aufbereitet.
Forschen in Ihrer Kita ausprobieren?
Kurzes Gespräch, dann eine unverbindliche Schnupperstunde bei Ihnen vor Ort. Sie entscheiden danach in Ruhe.





