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Ausdauer bei Kindern fördern: So gelingt es im Kindergarten

von Marie Lindholm15. September 202611 Min. Lesezeit
Kita-Kinder laufen fröhlich über eine sonnige Wiese, spielerische Bewegung fördert Ausdauer im Kindergartenalter

Was heißt Ausdauer bei Kindern im Kindergartenalter?

Ausdauer ist die Fähigkeit, eine Belastung möglichst lange durchzuhalten. In der Trainingswissenschaft wird sie deshalb auch als Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung beschrieben. Bei Kindergartenkindern heißt das nicht Joggen auf Zeit, sondern die natürliche Fähigkeit, sich über längere Zeiträume fröhlich und anhaltend zu bewegen, ohne früh zu ermüden.

Aerobe Ausdauer: die Basis im Kindesalter

Wenn Fachleute von Ausdauer sprechen, ist meist die aerobe Ausdauer gemeint: Bewegung über längere Zeiträume, bei der große Muskelgruppen im Wechsel arbeiten, etwa beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung der BZgA verstehen darunter genau solche Aktivitäten, die den Kreislauf über einen längeren Zeitraum in Schwung halten. Genau diese aerobe Grundlage baut sich im Kindergartenalter auf, und das geschieht am besten spielerisch.

Wie sich Ausdauer bei Kita-Kindern zeigt

Bei Drei- bis Sechsjährigen zeigt sich Ausdauer selten als messbare Leistung, sondern als Verhalten: Ein Kind tobt ausgiebig, klettert immer wieder auf den Kletterturm, spielt eine Runde Fangis nach der anderen und ist am Ende des Vormittags zufrieden müde, aber nicht erschöpft. Dieser natürliche Bewegungsdrang ist der beste Indikator dafür, dass Herz, Kreislauf und Muskulatur genau die Art von Aktivität bekommen, die sie in diesem Alter brauchen.

  • Ausdauer bedeutet: eine Bewegung über längere Zeit durchhalten können, ohne früh zu ermüden.
  • Im Kita-Alter zählt vor allem die aerobe Ausdauer, also Bewegung mit großen Muskelgruppen.
  • Gezählt wird jede Bewegung, die Freude macht: Toben, Klettern, Fangspielen, Hüpfen.
  • Es geht um gesunde Grundlagen für Herz, Kreislauf und Muskeln, nicht um sportliches Training oder Leistung.

Diese Abgrenzung ist wichtig: Ausdauer bei Kindergartenkindern zu fördern heißt nicht, ein Mini-Marathonprogramm aufzulegen. Es heißt, dem kindlichen Bewegungsdrang Raum, Zeit und Anregung zu geben, damit sich die aerobe Grundlage von selbst entwickelt. Wie viel Bewegung dafür nötig ist, zeigen die offiziellen Empfehlungen, die der nächste Abschnitt zusammenfasst.

Wie viel Bewegung brauchen Kindergartenkinder täglich?

Kinder im Kindergartenalter, etwa vom dritten Geburtstag bis zum Schuleintritt, sollten sich täglich mindestens drei Stunden körperlich bewegen. Mindestens 60 Minuten davon sollten mit mittlerer bis hoher Anstrengung verbunden sein. Das empfehlen die Österreichischen Bewegungsempfehlungen des Fonds Gesundes Österreich, die im österreichischen Gesundheitsportal gesundheit.gv.at zusammengefasst sind. Die WHO-Leitlinien für Kinder unter fünf Jahren gehen in eine ähnliche Richtung: Viel Bewegung über den Tag verteilt, lange Sitzphasen möglichst unterbrochen.

Intensität ganz einfach einschätzen: die Sprech- und Singregel

Sie müssen keine Pulsmesser oder Fitnessuhren anschaffen, um die Intensität einzuschätzen. Das Gesundheitsportal nennt eine einfache Faustregel: Bei mittlerer Anstrengung kann das Kind noch sprechen, aber nicht mehr singen. Bei hoher Anstrengung ist nur noch ein kurzer Wortwechsel möglich. Ein Kind, das beim Toben noch quatschen, aber kein Lied mehr trällern kann, bewegt sich genau im Bereich, der Herz und Kreislauf fordert.

Was alles in die drei Stunden zählt

  • Angeleitete Bewegung, etwa ein Kinderturn-Kurs oder ein Bewegungsangebot in der Kita.
  • Nicht angeleitete Bewegung, also freies Spielen, Toben und Klettern.
  • Alltagswege zu Fuß, mit dem Laufrad, Roller oder Kinderfahrrad.
  • Die Zeit darf über den ganzen Tag verteilt sein: eine halbe Stunde am Morgen, eine Runde am Nachmittag, Toben vor dem Abendessen.

Wichtig ist außerdem, langandauerndes Sitzen zu vermeiden oder immer wieder durch Bewegung zu unterbrechen. Die drei Stunden müssen übrigens nicht am Stück absolviert werden: Bewegung, die über den Tag verteilt ist, zählt genauso viel wie eine lange Einheit. Für Eltern und Erzieherinnen heißt das: Jede aktive Minute zählt, und genau diese Summe kleiner Bewegungsmomente ist die Grundlage, auf der Ausdauer im Kita-Alter wächst.

Warum stärkt Ausdauer Konzentration und Schulreife?

Körperlich fitte Kinder können sich besser konzentrieren und fühlen sich wohler. Das belegt eine große Studie der Technischen Universität München, die im Journal of Clinical Medicine erschien und vom Deutschen Ärzteblatt aufbereitet wurde.

An der Untersuchung beteiligten sich 3.285 Mädchen und 3.248 Jungen aus dem Berchtesgadener Land. Das Forschungsteam bestimmte körperliche Kraft und Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit und gesundheitsbezogene Lebensqualität nach standardisierten Testverfahren. Das Ergebnis: Je besser die Fitness der Kinder, desto besser ihre Konzentrationsfähigkeit und desto höher ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität. Die fitten Kinder schafften zudem eher den Sprung auf ein Gymnasium.

Bewegung als Baustein der Schulreife

Schulreife entsteht nicht nur am Tisch mit Stift und Papier. Ausdauer und Motorik gehören zu den Bausteinen, neben kognitiven und sozialen Fähigkeiten, die ein Kind mitbringen sollte, um im Schulalltag gut zu starten. Wer lange stillsitzen, zuhören und sich konzentrieren muss, profitiert davon, wenn Herz-Kreislauf-System und Körperwahrnehmung gut trainiert sind. Bewegung unterstützt nach Angaben des österreichischen Gesundheitsportals zudem Wahrnehmung, Orientierung und die Entwicklung des Gehirns, das im Kindesalter ständig neue Verknüpfungen herstellt.

  • Fitte Kinder konzentrieren sich besser und berichten über eine höhere gesundheitsbezogene Lebensqualität.
  • Motorische Fähigkeiten wie Ausdauer und Kraft gehören neben kognitiven und sozialen Fähigkeiten zu den Grundlagen der Schulreife.
  • Bewegung fördert Wahrnehmung, Orientierung und die Entwicklung des Gehirns.
  • Im Kindesalter erworbene Bewegungsfähigkeiten sind eine Basis für ein aktives, gesundes Erwachsenenalter.

Wichtig für die Einordnung: All das ist pädagogisch gemeint, nicht therapeutisch. Bewegung ist kein Ersatz für eine medizinische Abklärung. Wenn Sie als Eltern oder Erzieherin Fragen zur Entwicklung eines Kindes haben, etwa weil es auffällig schnell erschöpft ist oder motorisch deutlich hinter Gleichaltrigen zurückbleibt, wenden Sie sich im Zweifel an den Kinderarzt oder das Sozialpädiatrische Zentrum. Für alle anderen gilt: Mehr Bewegung im Alltag ist eine einfache, gut belegte Investition in Konzentration und Wohlbefinden.

Welche Bewegungs- und Laufspiele fördern die Ausdauer?

Am besten fördern Spiele die Ausdauer, die Kinder in einem gleichmäßigen, länger haltbaren Tempo in Bewegung halten. Die Übungssammlung kindgerechter Ausdauerspiele der Stiftung fit4future empfiehlt dafür zwei Spieleinheiten à 20 Minuten pro Woche über mindestens 12 Wochen. Spiele mittlerer Intensität regen die Kinder an, sich kontinuierlich in einem Tempo zu bewegen, das sie über längere Zeit halten können, und so ein Gefühl für ausdauerndes Laufen zu entwickeln.

Bewährte Spielformen für Drinnen und Draußen

  • Reifen-Fangis: Einige Kinder sind Fänger, auf dem Boden liegende Reifen sind sichere Inseln. Steht ein zweites Kind im Reifen, muss das erste weiterlaufen. So bleiben alle fast durchgehend in Bewegung.
  • Käfer-Fangis: Gefangene Kinder legen sich als Käfer auf den Rücken und werden von anderen erlöst, indem man sie auf die Beine dreht. Fänger und Retter laufen ständig.
  • Versteinern: Auf ein Signal erstarren alle Kinder, auf das nächste Signal geht es weiter. Variationen mit Abtipp-Fängern erhöhen die Laufzeit aller.
  • Atomspiel: Alle rennen umher, bei Stopp der Musik ruft die Spielleitung eine Zahl, und es bilden sich schnell Gruppen der passenden Größe.
  • Staffelspiele: Gruppen laufen kurze Teilstrecken und klatschen den nächsten Läufer ab. Mit Ball- oder Sammelaufgaben kombiniert bleiben alle lange aktiv.

Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft empfiehlt für Kinder vor allem Staffelformen mit kürzeren Teilstrecken und vielen Wiederholungen, gern kombiniert mit Koordinations- und Technikaufgaben. Genau das leisten die genannten Fangis- und Staffelvarianten: kurze Laufstrecken, häufiger Wechsel, viele Wiederholungen, dazu Hüpfen, Kriechen oder Balancieren als Nebenaufgabe.

Für die Kita gilt: Einheiten kürzer und freier gestalten als im Schulsport. Zehn bis zwanzig Minuten reichen pro Spieleinheit, und statt fester Gruppen dürfen die Kinder selbst wählen, ob sie fangen, retten oder zuschauen und wieder einsteigen. So bleibt das Spiel für alle angenehm und die Bewegungszeit kommt trotzdem zusammen.

Wie zählt Alltagsbewegung: Waldspaziergänge, Radtouren, Wege zu Fuß?

Ausdauer entsteht nicht nur in Spielrunden, sondern genauso im Alltag. Die Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung der BZgA verstehen Bewegung ausdrücklich inklusive Alltagsaktivitäten, etwa Zufußgehen und Radfahren als bewegungsaktiven Transport. Wer das Kita-Kind also nicht mit dem Auto, sondern laufend oder auf dem Laufrad in die Kita begleitet, füllt die tägliche Bewegungszeit ganz nebenher.

Beispiele, die beim Kita-Kind voll zählen

  • Herumtoben am Spielplatz: Laufen, Klettern, Rutschen und Springen gelten ausdrücklich als geeignete Bewegungsarten für die Ausdauer.
  • Bälle werfen und einfache Bewegungsspiele mit Gesang oder Rollen.
  • Tretroller oder Laufrad fahren, später das erste eigene Fahrrad.
  • Waldspaziergänge, bei denen Kinder Stöcke schleppen, über Wurzeln balancieren und Hügel hinaufklettern.
  • Kleine Radtouren mit der Familie, bei denen das Kind sein eigenes Tempo bestimmt.

Gerade Waldspaziergänge und kleine Radtouren sind natürliche, druckfreie Ausdauereinheiten: Das Kind bewegt sich über einen längeren Zeitraum gleichmäßig fort, ohne dass jemand eine Leistung bewertet. Pausen sind erlaubt, Tempo und Distanz bestimmen das Kind mit. Das österreichische Gesundheitsportal betont zudem, dass Bewegung an der frischen Luft für Kinder zusätzlich wertvoll ist, etwa auf Spielplätzen oder bei Waldausflügen.

Ein praktischer Nebeneffekt: Im Kindesalter erworbene Bewegungsfähigkeiten sind laut dem österreichischen Gesundheitsportal eine der Grundlagen für ein möglichst aktives und gesundes Erwachsenenalter. Der Weg zu Fuß zur Kita, der Sonntagsspaziergang im Wald und die Radtour zum Eisdielen-Besuch sind damit nicht nur Bewegung für heute, sondern auch Grundlage für eine aktive Haltung, die mitwächst.

Wie gelingt Ausdauerförderung ohne Leistungsdruck?

Kindertraining folgt eigenen Regeln. Das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft formuliert diese Haltung sehr deutlich: Training muss auf die Zielstellungen und Bedürfnisse des jeweiligen Altersabschnitts angepasst werden, nicht auf ein Vorbild aus dem Erwachsenensport. Für das Kita-Alter heißt das konkret: kein monotoner Dauerlauf, keine Runden auf Zeit, keine Vergleiche zwischen Kindern.

Freude ist die Voraussetzung, nicht der Bonus

Das österreichische Gesundheitsportal bringt es auf den Punkt: Bewegung soll den Kindern Freude bereiten, zum Alter passen und möglichst verschiedene Arten von Bewegung kombinieren. Freude ist dabei keine nette Zugabe, sondern die eigentliche Voraussetzung: Ein Kind, das Bewegung mit Spaß verbindet, sucht sie von sich aus wieder, und genau diese Wiederholung im eigenen Tempo baut Ausdauer auf.

Typische Fehler, die Sie vermeiden können

  • Runden auf Zeit: Kinder ermüden anders als Erwachsene und brauchen Abwechslung statt gleichmäßiger Strecken.
  • Vergleiche zwischen Kindern: Wer schneller oder länger läuft als andere, sagt nichts über die Gesundheit eines Kindes aus.
  • Leistungsdruck und Bewertungen: Im Kindergarten gibt es keine Noten, und genau so soll es bleiben.
  • Zu frühe Spezialisierung: Ein einziges Bewegungs- oder Sportfeld zu früh ist weniger wert als ein breites Repertoire.

Das Bewegungskönnen eines Kindes entsteht im Kindergartenalter durch Ausprobieren, Wiederholen und Variieren im eigenen Tempo, wie das Gesundheitsportal beschreibt. Ausdauerförderung gelingt also weniger durch ein Programm als durch eine Haltung: viel Zeit, vielfältige Anlässe, keine Bewertung. Wer diese Haltung einnimmt, muss sich um die Kondition der Kinder keine Sorgen machen, sie entwickelt sich von selbst.

Bewegungsangebote in Kita und Familie sinnvoll nutzen

Der Alltag zu Hause und in der Kita bildet die Basis, und regelmäßige angeleitete Bewegungsangebote ergänzen ihn sinnvoll, ohne ihn zu ersetzen. Kindergärten setzen Bewegung teils durch freie Bewegung, teils durch angeleitete Bewegung um und bieten Abwechslung etwa durch Bewegungsspiele oder Kooperationen mit Sportvereinen.

Ein bewährtes Format dafür ist das Kinderturnen. Der Deutsche Turner-Bund beschreibt es als Grundlage für eine gesunde, ganzheitliche Entwicklung: Durch vielseitiges Spielen, Bewegen und Ausprobieren mit und ohne Geräte werden motorische Fähigkeiten wie Koordination, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer gefördert. Kinderturnen gilt damit als motorische Grundlagenausbildung, die genau die Vielfalt trainiert, die das Kita-Alter braucht.

Genau auf diesem Ansatz baut die LearningBirds-Lernwelt Turnen & Bewegung (Kinderturnen & Psychomotorik) für Kinder von 2 bis 6 Jahren auf: In wöchentlichen Bewegungslandschaften wird geklettert, balanciert und getobt, ohne Leistungsvergleich und mit viel Raum für das eigene Tempo jedes Kindes. Solche Kurse finden direkt in der Kita oder zu Hause statt und lassen sich so in den Alltag einfügen, statt ihn zu verdrängen.

Wenn Sie ausprobieren möchten, ob ein solches Bewegungsangebot zu Ihrem Kind passt, können Sie über die Seite Schnupperstunde ganz unverbindlich einen Termin vereinbaren. Der entscheidende Maßstab bleibt dabei derselbe wie im Alltag: Regelmäßigkeit und Freude statt Perfektion. Ein Kind, das sich mehrmals pro Woche freudvoll bewegt, ob im Spiel, auf dem Waldweg oder im Kurs, baut genau die Ausdauer auf, die es für Konzentration, Schulreife und ein aktives Leben später braucht.

Häufige Fragen

Was bedeutet Ausdauer bei Kindergartenkindern?

Ausdauer ist die Fähigkeit, eine Belastung möglichst lange durchzuhalten und sich danach schnell zu erholen. Bei Kindergartenkindern zeigt sie sich im Alltag: Sie toben länger durch, ermüden weniger schnell beim Klettern und Fangspielen und erholen sich schneller. Eine messbare sportliche Leistung ist in diesem Alter nicht der Maßstab.

Wie viel Bewegung brauchen Kinder im Kindergartenalter pro Tag?

Kindergartenkinder von drei Jahren bis Schulbeginn sollen täglich mindestens drei Stunden körperlich aktiv sein, davon mindestens 60 Minuten mit mittlerer bis höherer Intensität. Die Zeitspanne darf über den Tag verteilt werden. Mittlere Anstrengung erkennen Sie daran, dass Ihr Kind noch sprechen, aber nicht mehr singen kann. Angeleitete und freie Bewegung zählen beide.

Kann man die Ausdauer von Kindern gezielt trainieren?

Ja, die aerobe Ausdauer ist schon im Kindesalter gut trainierbar, wie das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft betont. Entscheidend ist die Form: kein abgeschwächtes Erwachsenentraining, sondern spielerische Mittel wie Staffelspiele mit kurzen Teilstrecken und vielen Wiederholungen, gern kombiniert mit Koordinationsaufgaben.

Hängt Ausdauer wirklich mit Konzentration und Schulreife zusammen?

Die TUM-Studie zeigt einen Zusammenhang: Körperlich fitte Grundschulkinder konnten sich besser konzentrieren, berichteten eine höhere gesundheitsbezogene Lebensqualität und schafften eher den Sprung auf ein Gymnasium. Ausdauer und Motorik sind damit Bausteine der Schulreife, ersetzen aber keine Schulempfehlung.

Welche Spiele fördern die Ausdauer im Kindergarten?

Geeignet sind vor allem Fangis-Varianten wie Reifen-Fangis oder Käfer-Fangis, Versteinern, das Atomspiel und Staffelspiele. Für die Kita gelten dieselben Prinzipien in kürzerer Form: Spiele mittlerer Intensität, viel Abwechslung und Wiederholung, damit die Kinder ein gleichmäßiges Tempo über längere Zeit halten.

Ist zu viel Ausdauertraining schädlich für Kinder?

Kindgerechte, spielerische Bewegung ist nicht schädlich, sondern ein Grundbedürfnis und eine Säule der gesunden Entwicklung. Problematisch wird es bei einseitiger, früher Spezialisierung und intensivem Training nach dem Vorbild von Erwachsenen. Gezieltes anaerobes Training bleibt Jugendlichen nach der Pubertät und Erwachsenen vorbehalten, weil dieser Stoffwechselprozess bei Kindern noch nicht vollständig ausgereift ist.

Mein Kind ist beim Spielen schnell erschöpft. Was kann ich tun?

Bleiben Sie gelassen: Kinder haben unterschiedliche Tempi und brauchen Ruhephasen zwischen den Bewegungseinheiten. Sorgen Sie für Vielfalt und regelmäßige Gelegenheit zum Toben. LearningBirds ist Bildungsanbieter und führt keine Diagnostik durch. Wenn Ihr Kind auch im Alltag auffällig schnell erschöpft ist oder Sie Fragen zur Entwicklung haben, klären Sie das mit dem Kinderarzt oder einem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ).

Quellen

  1. [1]sport-iat.de
  2. [2]bundesgesundheitsministerium.de
  3. [3]gesundheit.gv.at
  4. [4]gesundheit.gv.at
  5. [5]aerzteblatt.de
  6. [6]fit-4-future.ch
  7. [7]dtb.de
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Lernen Sie uns unverbindlich kennen: Die erste Stunde ist zum Schnuppern da, für Kitas wie für Familien. Wir freuen uns auf Ihr Kind!